Einspänner richtig anspannen

Wie soll das Geschirr auf dem Pferd liegen?


Wir können an dieser Stelle keinen vollständigen Anspannlehrgang machen. Aber eine Orientierungshilfe wollen wir gerne geben.
Mit Hilfe von drei Bildern zeigen wir die Unterschiede in der Beanspruchung verschiedener Geschirrteile beim ziehenden, beim stehenden und beim bremsenden, bzw. die Kutsche nach hinten schiebenden Pferd im Einspänner. Das Zusammenspiel zwischen Trageösen, Strängen und Hintergeschirr gilt es dabei besonders zu beachten. 

Entscheidend:  Das Zugtier zieht mit den Strängen und hält auf mit dem Hintergeschirr und beides auf keinen Fall mit den Trageösen bzw. dem Rücken!

Die korrekte Grundeinstellung muss beim ersten Anspannen beachtet und später immer wieder optimiert werden.

Zum Überprüfen der Stimmigkeit schiebt man den Wagen vor und zurück und beobachtet die Arbeit des Geschirrs, ohne das vielleicht noch etwas aufgeregte Tier zu beunruhigen.

Die Überwachung der Einstellungen geschieht am besten im Schritt durch eine nebenher gehende Person bei verschiedenen Anforderungen.

Die gemachten Beobachtungen können dann zu einer Verbesserung der Einstellung führen.

1. Das Geschirr im Zug.
Das Brustblatt liegt an, die Zugstränges sind straff und ziehen den Wagen, das Hintergeschirr ist locker.



2. Das Geschirr beim stehenden Pferd
Das Brustblatt liegt locker an, die Zugstränge sind sanft gestrafft, das Hintergeschirr ist locker.



3. Das Geschirr beim Bremsen, bzw. beim nach hinten Schieben der Kutsche
Das Brustblatt ist locker, die Zugstränge hängen durch, das Hintergeschirr ist straff.

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